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Ein Skifahrer steht vor dem Freeriderun, umgeben von einer glitzernden, weißen Schneedecke.

Der beste Freeride-Run am Arlberg.

Pulverschnee, endlose Hänge und ein Local, der den Arlberg besser kennt als kaum ein anderer: Freeride-Profi Martin „McFly“ Winkler nimmt uns mit auf seine Lieblingsabfahrten – und verrät, warum für ihn die „Klemm“ der schönste Run der Alpen ist.

Aufwachsen mit dem Schnee.

„Die Nordstaulage hat meine Kindheit geprägt – Winter für Winter gab es unendlich viel Powder.“
– Martin „McFly“ Winkler

Schon früh entdeckte Winkler seine Leidenschaft für den Tiefschnee. Sein Vater, selbst begeisterter Skifahrer, führte ihn in die Hänge von Warth-Schröcken ein. Geschichten von waghalsigen Abenteuern auf der Hochtannbergstraße befeuerten seinen Traum, eines Tages selbst die besten Lines am Arlberg zu ziehen.

Freerider Martin Winkler fährt durch den Pulverschnee und schlängelt sich zwischen Felsen hindurch.

Warth-Schröcken: Das Schneeloch der Alpen.

Warth-Schröcken gilt längst nicht mehr als Geheimtipp: Mit durchschnittlich über neun Metern Neuschnee pro Saison ist es das schneereichste Skigebiet der Alpen. Für Freerider bedeutet das: beste Bedingungen von Dezember bis weit ins Frühjahr.

„Es gibt weite Powderhänge, kupiertes Gelände zum Spielen und regelmäßig frischen Nachschub – für mich die perfekte Kombination.“
– Martin Winkler

Lieblings-Spots mit Freunden.

„Am Warther Horn finde ich selbst Tage nach dem letzten Schneefall noch unverspurte Lines.“
– Martin Winkler

Gemeinsam mit seinem langjährigen Freeride-Buddy Alois Bickel erkundet Winkler am liebsten die Hänge zwischen Salober und Jägeralp sowie die Runs unterhalb des Warther Horns. Dort hält sich der Schnee besonders lange, und das Gelände ist verspielt – perfekt für kreative Lines und kleine Cliffs.

Achtung: Falsche Routenwahl kann schnell in Sackgassen oder vor steilen Felsabbrüchen enden.

Freerider Martin Winkler fährt durch den Pulverschnee, im Hintergrund erheben sich die verschneiten Berge.

Sonnige Abfahrten am Auenfeld.

Nicht immer zieht es Winkler in die tief verschneiten Nordhänge. Manchmal beginnt er seinen Tag lieber sonnig – im Auenfeld. Nach einem kurzen Aufstieg Richtung Auenfelder Horn warten verspielte Hänge und beeindruckende Felsformationen, die schon oft als Kulisse für Shootings dienten.

Doch auch hier gilt: Das Gelände ist ungesichert. LVS-Gerät, Airbag, Erfahrung und das Wissen, wie man damit umgeht, sind Pflicht.

Martin Winkler erklärt seinem Begleiter die umliegenden Berge.
Martin Winkler führt seinen Begleiter zu einem der schönsten Freeride-Runs.

Die Klemm: Der König der Runs.

Sein persönliches Highlight ist jedoch die Klemm – eine Tour, die am Mohnenfluhsattel bei Lech startet und über mehr als 1.000 Höhenmeter bis ins Dorfzentrum von Schröcken führt.

„Die Klemm ist für mich die landschaftlich schönste Freeride-Tour im gesamten Arlberggebiet. Jeder Freerider sollte sie einmal erlebt haben.“
– Martin „McFly“ Winkler

Die Abfahrt ist spektakulär: gewaltige Bergkulissen, lange Lines und ein Ziel direkt vor Winklers Haustür. Früher war die Tour für ihn oft einfach nur der Heimweg – heute zählt sie zu seinen absoluten Favoriten.

Aber Achtung: Die Klemm führt durch hochalpines Gelände und ist technisch anspruchsvoll. Eine Tour, die man ausschließlich mit einem lokalen Skiführer angehen sollte.

Der Arlberg ist für Martin „McFly“ Winkler weit mehr als ein Homespot – es ist sein Spielplatz, sein Trainingsgelände und seine persönliche Inspirationsquelle. Ob die verspielten Runs am Warther Horn, die sonnigen Abfahrten im Auenfeld oder die spektakuläre Klemm: Für Freerider bietet die Region alles, was das Herz begehrt.

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